3 St. Radlader Als Hubbühnenfahrzeuge

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE)
Eschenstr. 55
Peine
31224
Deutschland
Kontaktstelle(n): Sven Zoch
Telefon: +49 5171/43-1226
E-Mail: Vergabestelle.Peine@bge.de
Fax: +49 5171/43-1502
NUTS-Code: DE91A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.bge.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E96852597
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Öffentlicher Auftraggeber gem. §99 Nr. 2 GWB
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Dritter gem. §9a Abs. 3 Atomgesetz

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

3 St. Radlader als Hubbühnenfahrzeuge

Referenznummer der Bekanntmachung: KVgVE1-18-02-Zo
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
43100000
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Lieferung von 3 Stück Radladern als Hubbühnenfahrzeuge für den Einsatz unter Tage.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE912
Hauptort der Ausführung:

Salzgitter-Bleckenstedt, Schachtanlage Konrad 1.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Rahmen der Errichtung eines Endlagers für radioaktive Abfallstoffe im früheren Eisenerzbergwerk Konrad in Salzgitter sollen drei Radlader als Hubbühnenfahrzeuge für den Einsatz unter Tage beschafft werden. Hierbei wird besonders auf eine kompakte und wendige Bauweise Wert gelegt.

Die drei fahrbaren Hubbühnenfahrzeuge sollen auf der Basis eines knickgelenkten Serienfahrzeuges durch einen entsprechenden Umbau den Anforderungen des AG angepasst werden. Bei den Umbauten sind die Anforderungen der DIN EN 280 einzuhalten.

Die Nutzlast der Arbeitsbühne soll mindestens 300 kg und die Arbeitshöhe ≥ 7,0 m betragen. Die Arbeitsbühnen sind fest auf dem Fahrzeug zu montieren. Die Fahrzeuge sollen im Untertageeinsatz in nicht explosionsgefährdeter Umgebung eingesetzt werden. Die Fahrgeschwindigkeiten der Fahrzeuge in Transportstellung sollen max. 20 km/h betragen." Aufgrund der Vorgabe in Umsetzung der TA Luft die Arbeitsplatzgrenzwerte insbesondere von NOx sicher einzuhalten ist es erforderlich, die Dieselemissionen im Bergwerk zu minimieren bzw. zu eliminieren. Aus diesem Grund ist es Ziel des AG im Rahmen des Vergabeverfahrens Fahrzeuge mit entsprechender Antriebstechnik zu beschaffen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/05/2018
Ende: 31/12/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

— Handelsregisterauszug — Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Steuern und Abgaben — Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen — Eigenerklärung zur Nichtvorlage von Ausschlussgründen gem. § 123 und 124 GWB. Jedes Mitglied von Bietergemeinschaften hat ein eigenes Formblatt "Eignungsangaben" auszufüllen. Sämtliche Nachweise/Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen zum Ablauf der Angebotsfrist nicht älter als 6 Monate sein.

Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen der für sie zuständigen Behörden/Institutionen ihres Heimatlandes mit beglaubigter Übersetzung in deutscher Sprache vorzulegen.

Soweit sich der Bewerber auf Fähigkeiten von Nachunternehmen beruft, haben diese Nachunternehmer ebenfalls das Formular "Eignungsangaben" auszufüllen und vorzulegen, sowie eine Verpflichtungserklärung für den Auftragsfall abzugeben.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Eigenerklärung betreffend Insolvenz/Liquidation — Angaben über den Umsatz (netto) des Bewerbers, den dieser in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit der Produktion und Lieferung von Sonderfahrzeugen erzielt hat.

Details sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zur Darlegung seiner fachlichen Eignung hat der Bewerber Angaben und Nachweise über seine vergleichbaren Lieferaufträge zu erbringen. Lieferaufträge, die durch mit dem Bewerber verbundene Gesellschaften ausgeführt wurden, können benannt werden.

Die fachliche Eignung des Bewerbers setzt Erfahrung des Bewerbers oder seiner verbundenen Gesellschaften mit der Lieferung von Radladern und Hubbühnenfahrzeugen voraus, deren Einsatz sich in der Praxis durch Zuverlässigkeit und Robustheit bewährt hat.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Bewerber wendet Qualitätsmanagementprozesse für die Lieferung von Fahrzeugen an.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/03/2018
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/05/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 13/03/2018
Ortszeit: 14:00
Ort:

BGE, Eschenstraße 55, 31224 Peine.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499163

Internet-Adresse:www.bundeskartellamt.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zur Einlegung von Rechtsbehelfen ist der nachfolgend zitierte § 160 GWB zu beachten.

§ 160 Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30/01/2018