Objektplanung Für Gebäude Und Ausstellungsplanung Für Das Vorhaben "Erweiterung Des Deutschen Auswandererhauses In Bremerhaven" (Dah 3 )

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Bremerhavener Entwicklungsgesellschaft Alter/ Neuer Hafen mbH & Co. KG
Am Alten Hafen 118
Bremerhaven
27568
Deutschland
Kontaktstelle(n): Heiner Behrens
Telefon: +49 47130853-13
E-Mail: behrens@bean-bremerhaven.de
Fax: +49 47130853-20
NUTS-Code: DE502

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.bean-bremerhaven.de

I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere Auskünfte sind erhältlich unter: www.service@bund.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Stadtentwicklungsgesellschaft
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Objektplanung für Gebäude und Ausstellungsplanung für das Vorhaben "Erweiterung des Deutschen Auswandererhauses in Bremerhaven" (DAH3)

Referenznummer der Bekanntmachung: DAH III 18 700 01
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
92521100
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Mit der Eröffnung des Deutschen Auswandererhauses in Bremerhaven wurde 2005 der Grundstein für ein Migrationsmuseum in Deutschland gelegt. Geplant ist nunmehr eine zweite Erweiterung. Diese soll dem Ausstellungsteil zur Auswanderungsgeschichte aus dem Jahr 2005 und die Ausstellungsräume zur Einwanderungsgeschichte aus dem Jahr 2012 erweitern und erneuern. Ferner soll ein interkulturelles Bildungszentrum errichtet werden. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Objektplanung (Architektur) für den neuen Anbau und Umbauarbeiten im Gebäudebestand gem. § 34 HOAI sowie die Ausstellungsplanung in den Bestandbauten sowie im neuen Anbau.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71221000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE502
Hauptort der Ausführung:

Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven, Columbusstraße 65, 27568 Bremerhaven.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Mit der Eröffnung des Deutschen Auswandererhauses in Bremerhaven wurde 2005 der Grundstein für ein Migrationsmuseum in Deutschland gelegt. Geplant ist nunmehr eine zweite Erweiterung. Diese soll dem Ausstellungsteil zur Auswanderungsgeschichte aus dem Jahr 2005 und die Ausstellungsräume zur Einwanderungsgeschichte aus dem Jahr 2012 erweitern und erneuern. Ferner soll ein interkulturelles Bildungszentrum errichtet werden. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die Objektplanung (Architektur) für den neuen Anbau und Umbauarbeiten im Gebäudebestand gem. § 34 HOAI sowie die Ausstellungsplanung in den Bestandbauten sowie im neuen Anbau.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/03/2018
Ende: 31/03/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Zeitliche Verlängerung durch optionale Beauftragung Leistungsphase 9.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Vergabestelle bewertet die nachgewiesene Erfahrung in folgenden Bereichen:

1) Objektplanung für Gebäude für Museen und Ausstellungsbauten;.

2) Ausstellungsplanung für phänomenologische Museen;

3) Ausstellungsplanung für Dauerausstellungen;

4) Planung des Einsatzes von partizipativer Museumstechnologie;

5) Planung von walk-through-Konzeptionen;

6) Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen für Kultureinrichtungen;

7) Steuerung der wissenschaftlichen Zuarbeit.

Jedes dieser Kriterien wird mit einer Punktzahl zwischen 1 und 10 Punkten bewertet.

Maßgeblich ist insoweit, inwieweit die nachgewiesene Erfahrung die ausreichende technische und berufliche Leistungsfähigkeit für die Durchführung des Auftrags erwarten lässt. Lässt die nachgewiesene technische und berufliche Leistungsfähigkeit eine durchschnittliche ordnungsgemäße Ausführung des Auftrags erwarten, so erhält der Bewerber 6 Punkte. Lässt die nachgewiesene technische und berufliche Leistungsfähigkeit eine mehr oder weniger als durchschnittliche ordnungsgemäße Ausführung des Auftrags erwarten, so wird dies mit Zu- bzw. Abschlägen von diesem Wert ausgedrückt.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes;

2) Eigenerklärung, dass keiner der Ausschlussgründe der §§ 123, 124 GWB vorliegt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Nachweis Auszüge aus einschlägigen Registern des Herkunftslandes oder von zuständigen Behörden des Herkunftslandes ausgestellte Bescheinigungen anzufordern.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Jahresumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren einschließlich Angaben zum Jahresumsatz in den Tätigkeitsbereichen Objektplanung für Gebäude und Ausstellungsplanung;

2) Nachweis der Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Mindestjahresumsatz: € 1.000.000,00;

2) Nachweis einer Deckungssumme für Vermögensschäden von mindestens € 2.000.000,00. Die Deckungssumme muss jährlich zweifach maximiert zur Verfügung stehen. Ausreichend ist eine Bestätigung des Haftpflichtversicherers, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden kann.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste der in den letzten 3 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Nachweis der ausreichenden Erfahrung im Bereich Objektplanung für Gebäude für Museen und Ausstellungsbauten;

2) Nachweis der ausreichenden Erfahrung der Ausstellungsplanung für phänomenologische Museen;

3) Nachweis der ausreichenden Erfahrung in der Ausstellungsplanung für Dauerausstellungen;

4) Nachweis der ausreichenden Erfahrung bei der Planung des Einsatzes von partizipativer Museumstechnologie;

5) Nachweis der ausreichenden Erfahrung in der Planung von walk-through-Konzeptionen;

6) Nachweis der ausreichenden Erfahrung mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen für Kultureinrichtungen;

7) Nachweis der ausreichenden Erfahrung mit der Steuerung der wissenschaftlichen Zuarbeit.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 22/01/2018
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 01/02/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 12 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Contrescarpe 72
Bremen
28195
Deutschland
Telefon: +49 42136110333
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de

Internet-Adresse:www.bauumwelt.bremen.de

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

a)

Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß der §§ 160 ff. GWB bei der unter VI.4.1 genannten Stelle einleiten.

b)

Der Antrag ist unzulässig, soweit.

Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

Mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

c)

Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Satz 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Contrescarpe 72
Bremen
28195
Deutschland
Telefon: +49 42136110333
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de

Internet-Adresse:www.bauumwelt.bremen.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22/12/2017